T-Bone Steak vom Rind mit Filet- und Roastbeefseite

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T-Bone Steak richtig grillen – Fleischkunde, zwei Muskeln & Reverse Sear

Beim T-Bone bekommst Du zwei unterschiedliche Steakbereiche an einem Knochen: eine kräftigere Roastbeef-/Strip-Seite und eine kleinere, besonders zarte Filetseite. Genau deshalb lohnt sich eine kontrollierte Zubereitung.

Passendes Fleisch: T-Bone Steak.

Fleischkunde: Was steckt im T-Bone?

Der Cut stammt aus dem Short Loin. Der T-förmige Wirbelknochen trennt Strip Loin beziehungsweise Roastbeef auf der einen und einen kleineren Anteil des Filets auf der anderen Seite. Beim Porterhouse ist der Filetanteil größer.

Warum Reverse Sear sinnvoll ist

Die Filetseite ist feiner und kleiner als die Roastbeefseite. Bei sehr starker Hitze von Anfang an kann sie schneller übergaren. Sanftes Vorgaren plus heißes Finish gibt mehr Kontrolle.

Rezept: T-Bone vom Grill

Zutaten für 2–3 Personen

1. Vorbereiten

Steak trocken tupfen und salzen. Eine direkte und eine indirekte Grillzone einrichten.

2. Sanft vorgaren

Das Steak zunächst indirekt garen. Die Filetseite eher zur kühleren Zone ausrichten.

3. Heißes Finish

Über direkter Hitze beide Seiten kräftig bräunen. Auch den Fettrand kurz anrösten.

4. Ruhezeit

Mehrere Minuten ruhen lassen. Für ganze Rindfleischstücke nennt das USDA 62,8 °C mit mindestens drei Minuten Ruhezeit als sichere Mindesttemperatur.

5. Zwei Seiten richtig schneiden

Fleisch vom Knochen lösen und beide Muskelbereiche jeweils quer zur Faser schneiden.

Unser Landmetzger-Tipp

Beim T-Bone nicht nur auf eine einzige Kerntemperatur vertrauen. Die beiden Muskelbereiche reagieren unterschiedlich – lieber die Position auf dem Grill mitdenken.

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