Spießbraten vom Schweinenacken – Fleischkunde, Ofen & Grill
Typ: RezeptFleischart: SchweinTeilstück: Schweinenacken, Schweinekamm, SpießbratenZubereitung: Backofen, Grill, Low & SlowZeit: ca. 4–5 Std.Schwierigkeit: MittelPortionen: 8–10 Personen
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Ein großer Spießbraten aus Schweinenacken ist ein ideales Stück für viele Gäste. Der Nacken bringt mehr Marmorierung und Bindegewebe mit als ein magerer Rücken-Cut und bleibt deshalb bei längerer Garung besonders saftig.
Schweinenacken beziehungsweise Schweinekamm liegt zwischen Kopf und Rücken. Die Muskulatur ist stärker durchwachsen als Filet oder Rücken. Das macht sie besonders geeignet für Braten, Pulled Pork und andere langsam gegarte Gerichte.
Warum ein 3-kg-Braten Zeit braucht
Bei großen Stücken zählt die Dicke mehr als eine pauschale Minutenangabe. Außen kann der Braten längst schön gebräunt sein, während der Kern noch deutlich zurückliegt. Deshalb ist indirekte Hitze ideal.
Da der Braten bereits vorbereitet ist, zunächst die vorhandene Würzung berücksichtigen und nicht automatisch zusätzlich salzen.
2. Röstaromen
Braten rundherum kräftig anrösten. Gemüse und Tomatenmark im Bräter Farbe nehmen lassen.
3. Langsam garen
Bei etwa 150–160 °C indirekt garen. Ein 3-kg-Braten braucht deutlich länger als ein kleines Stück.
4. Nicht nur auf Kerntemperatur schauen
Temperatur hilft bei der Orientierung. Bei Nacken entscheidet zusätzlich die gewünschte Textur: Für saubere Scheiben früher beenden, für sehr weiche Struktur länger garen.
5. Ruhen lassen
Mindestens 15–20 Minuten ruhen lassen und anschließend quer zur Faser schneiden.
Unser Landmetzger-Tipp
Große Braten immer mit Zeitreserve planen. Warmhalten ist einfacher als einen noch festen Nackenbraten in letzter Minute weich zu bekommen.
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