Rohe Knochen werden in vielen BARF-Konzepten als Calciumquelle eingesetzt. Gleichzeitig gehören Knochen und rohes Fleisch zu den Bereichen, bei denen Sicherheit und individuelle Eignung besonders wichtig sind.
Welche Risiken können Knochen haben?
Die WSAVA nennt unter anderem Zahnfrakturen, Verstopfung und Verletzungen beziehungsweise Blockaden des Verdauungstrakts als mögliche Risiken bei Knochenfütterung.
Das bedeutet nicht, dass jeder Hund nach einem Knochen Probleme bekommt. Es bedeutet aber, dass Knochen nicht als grundsätzlich risikofrei betrachtet werden sollten.
Parasiten über rohes Fleisch
ESCCAP weist darauf hin, dass über rohes Fleisch und Innereien verschiedene Parasiten übertragen werden können. Dazu zählen unter anderem Bandwürmer, Spulwürmer und verschiedene einzellige Parasiten.
Was empfiehlt ESCCAP zum Einfrieren?
Zur Verringerung bestimmter parasitärer Risiken empfiehlt ESCCAP, Fleisch mindestens eine Woche bei ungefähr -17 bis -20 °C tiefzufrieren. Diese Maßnahme ist kein universeller Schutz gegen alle mikrobiellen Risiken und ersetzt keine Hygiene.
Warum Knochen nicht nach Gefühl dosieren
Knochen beeinflussen die Mineralstoffversorgung, vor allem Calcium. Eine zu geringe oder zu hohe Menge kann die Ration aus dem Gleichgewicht bringen. Besonders bei wachsenden Hunden sollte die Mineralstoffversorgung fachlich berechnet werden.
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