Beim BARFen ist Hygiene kein Nebenthema. Rohes Fleisch kann Bakterien tragen, die nicht nur für den Hund, sondern auch für Menschen im Haushalt relevant sein können. Entscheidend ist deshalb eine saubere Trennung zwischen rohem Futter, Küchenflächen und Lebensmitteln für Menschen.
1. Rohes Fleisch getrennt lagern
Rohes Fleisch sollte im Kühlschrank abgedeckt und getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln gelagert werden. Auftauwasser gehört nicht auf Arbeitsflächen, Gemüse oder andere Speisen.
2. Im Kühlschrank auftauen
Gefrorenes Fleisch am besten in einer Schale im Kühlschrank auftauen. So bleibt die Oberfläche kühler und auslaufende Flüssigkeit kann aufgefangen werden.
3. Hände und Geräte gründlich reinigen
Nach Kontakt mit rohem Fleisch Hände mit Wasser und Seife waschen. Schneidebretter, Messer, Schüsseln und Arbeitsflächen gründlich mit warmem Wasser und Spülmittel reinigen.
4. Kreuzkontamination vermeiden
Die wichtigste Regel aus der Lebensmittelhygiene gilt auch beim BARFen: Rohes Fleisch und andere Lebensmittel nicht mit denselben ungewaschenen Utensilien bearbeiten.
5. Napf und Futterreste
Reste nicht stundenlang bei Raumtemperatur stehen lassen. Den Napf nach der Fütterung reinigen und Flächen, die mit rohem Futter in Kontakt gekommen sind, ebenfalls säubern.
Besonders empfindliche Haushalte
Die WSAVA weist darauf hin, dass Haushalte mit kleinen Kindern, älteren Menschen, Schwangeren oder immungeschwächten Personen bei rohfleischbasierter Fütterung besonders vorsichtig sein müssen. Das Risiko entsteht nicht nur bei der direkten Futterzubereitung, sondern kann auch über kontaminierte Oberflächen oder Ausscheidungen bestehen.
Hygiene-Checkliste
Rohes Futter kühl und getrennt lagern
im Kühlschrank auftauen
Auftauwasser direkt entsorgen
Hände nach Kontakt mit Rohfleisch waschen
separate oder gründlich gereinigte Utensilien verwenden
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