Fleisch vorbereiten: Sehr harte Fettstücke und lose Häutchen entfernen, etwas Fett aber stehen lassen. Gewürze vermischen und den Nacken rundherum kräftig würzen.
Smoker einregeln: Smoker oder Grill mit indirekter Zone auf etwa 110 bis 120 °C bringen. Rindernacken auflegen und mehrere Stunden ungestört garen. Für Rauch passen zum Beispiel Buche, Hickory oder Obstholz.
Plateauphase: Im Bereich um ungefähr 70 °C Kerntemperatur kann die Temperatur längere Zeit kaum steigen. Das ist normal. Wenn Du die Garzeit besser kontrollieren möchtest, kannst Du das Fleisch jetzt mit etwas Rinderfond in Butcher Paper oder eine gut abgedeckte Schale geben.
Auf Zartheit garen: Weitergaren, bis das Fleisch wirklich weich ist. Bei Pulled Beef liegt die Kerntemperatur häufig irgendwo im Bereich um 90 bis 95 °C , aber die Zahl allein entscheidet nicht. Ein Fühler sollte sehr leicht ins Fleisch gleiten.
Ruhen lassen: Das Fleisch gut eingepackt mindestens 30 bis 60 Minuten ruhen lassen.
Pullen und abschmecken: Fleisch mit zwei Gabeln oder behandschuhten Händen auseinanderziehen. Rinderfond, Apfelessig und BBQ-Sauce nach Geschmack unterheben. Nicht zu viel Sauce verwenden – der Fleischgeschmack soll im Vordergrund bleiben.
Pulled Beef vom Smoker – mit Rindernacken richtig saftig
Typ: RezeptFleischart: RindTeilstück: Rindernacken, RinderbrustZubereitung: Smoker, Low & SlowZeit: ca. 10–12 Std.Schwierigkeit: MittelPortionen: 6–8 Personen
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Pulled Beef ist die kräftige Rindfleisch-Alternative zu Pulled Pork. Besonders gut eignet sich Rindernacken, weil dieses Stück genügend Struktur und Bindegewebe mitbringt, um beim langen Garen weich und saftig zu werden.
Der Rindernacken liegt im vorderen Bereich des Tieres und gehört anatomisch zum Chuck-/Schulter-Nackenbereich. Diese Muskulatur arbeitet viel und ist deshalb kräftig im Geschmack und reich an Bindegewebe. Genau das macht sie ideal für langes Garen.
Beim Low-&-Slow-Garen wird das Bindegewebe nach und nach weich. Das Fleisch lässt sich am Ende mit wenig Kraft auseinanderziehen – daher der Name „Pulled Beef“.
Sehr harte Fettstücke und lose Häutchen entfernen, etwas Fett aber stehen lassen. Gewürze vermischen und den Nacken rundherum kräftig würzen.
2. Smoker einregeln
Smoker oder Grill mit indirekter Zone auf etwa 110 bis 120 °C bringen. Rindernacken auflegen und mehrere Stunden ungestört garen. Für Rauch passen zum Beispiel Buche, Hickory oder Obstholz.
3. Plateauphase
Im Bereich um ungefähr 70 °C Kerntemperatur kann die Temperatur längere Zeit kaum steigen. Das ist normal. Wenn Du die Garzeit besser kontrollieren möchtest, kannst Du das Fleisch jetzt mit etwas Rinderfond in Butcher Paper oder eine gut abgedeckte Schale geben.
4. Auf Zartheit garen
Weitergaren, bis das Fleisch wirklich weich ist. Bei Pulled Beef liegt die Kerntemperatur häufig irgendwo im Bereich um 90 bis 95 °C, aber die Zahl allein entscheidet nicht. Ein Fühler sollte sehr leicht ins Fleisch gleiten.
5. Ruhen lassen
Das Fleisch gut eingepackt mindestens 30 bis 60 Minuten ruhen lassen.
6. Pullen und abschmecken
Fleisch mit zwei Gabeln oder behandschuhten Händen auseinanderziehen. Rinderfond, Apfelessig und BBQ-Sauce nach Geschmack unterheben. Nicht zu viel Sauce verwenden – der Fleischgeschmack soll im Vordergrund bleiben.
Unser Landmetzger-Tipp
Plane lieber Zeitreserve ein. Pulled Beef lässt sich nach dem Garen deutlich besser warmhalten als unter Zeitdruck „fertiggrillen“.
Servierideen
Klassisch im Burger Bun mit Krautsalat, aber auch auf Ofenkartoffeln, in Tacos oder zusammen mit Bratkartoffeln.
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